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Guild Wars® Reforged

Rollenspiele

172.00 Bewertungen
4,0
Entwickler
ArenaNet
Veröffentlicht
17.06.2026
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Guild Wars® Reforged screenshot
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Ich habe Guild Wars® Reforged als mobiles Rollenspiel ausprobiert und schnell gemerkt, dass es nicht nur auf kurze Kämpfe setzt. Im Mittelpunkt steht ein MMORPG, in dem das Sammeln von Fertigkeiten und die erzählerische Gestaltung einzelner Missionen zusammengehören. Genau diese Verbindung macht den Titel interessant: Ich entscheide nicht bloß, welche Aufgabe als Nächstes ansteht, sondern auch, wie ich mich auf die Situation vorbereite und welche Fähigkeiten zu meinem aktuellen Plan passen.

ArenaNet richtet sich damit an Spieler, die eine längere Entwicklung mögen und nicht nach wenigen Runden alles gesehen haben wollen. Das Spiel ist kostenlos erhältlich, gehört auf Android in den Bereich der Rollenspiele und trägt eine Altersfreigabe ab 12 Jahren. Im Google-Play-Modell gibt es zusätzlich In-App-Käufe zwischen 3,99 € und 29,99 €. Für mich ist das wichtig, weil ein MMORPG nicht nur durch seine ersten Spielminuten überzeugen muss, sondern auch durch die Frage, ob sich die eigene Zeit und mögliche Ausgaben langfristig sinnvoll anfühlen.

Entscheidungen statt bloßer Aufgabenliste

Die stärkste Seite des Spiels liegt für mich in der Entscheidungsebene. Eine Mission wirkt nicht wie ein austauschbarer Auftrag, den ich möglichst schnell abhake. Wenn jede Aufgabe eine eigene Geschichte erzählt, verändert das meinen Blick auf das Ziel: Ich achte stärker darauf, warum ich unterwegs bin, welche Begegnungen dazugehören und ob ich mich auf eine direkte Konfrontation oder eine vorsichtigere Vorgehensweise einstellen sollte.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Besonderheit, beeinflusst aber den gesamten Spielfluss. In vielen mobilen Rollenspielen folgt eine Aufgabe der nächsten, während die Handlung hauptsächlich als Verbindung zwischen Belohnungen dient. Hier entsteht zumindest der Eindruck eines Abenteuers, bei dem der Weg selbst Gewicht bekommt. Ich spiele dadurch weniger mechanisch und nehme mir eher die Zeit, eine Mission als Abschnitt der eigenen Reise zu betrachten.

Das Sammeln von Fertigkeiten erweitert diesen Entscheidungsraum. Ich sehe meine Figur nicht als festgelegtes Paket, das immer nach demselben Muster funktioniert. Stattdessen lohnt es sich, über die eigene Zusammenstellung nachzudenken: Welche Fähigkeit passt zu meinem bevorzugten Spielstil? Was hilft mir bei einer Aufgabe, die auf Ausdauer statt auf einen schnellen Sieg hinausläuft? Und wann ist es klüger, eine vertraute Kombination zu verwenden, anstatt ständig etwas Neues auszuprobieren?

Mein wichtigster Tipp: Vor einer längeren Mission sollte ich nicht nur auf die mögliche Belohnung schauen, sondern meine Fertigkeiten als Vorbereitung auf die Aufgabe betrachten. Das verhindert, dass ich eine ungeeignete Zusammenstellung erst mitten im Abenteuer bemerke. Gerade bei einem Spiel mit erzählerischen Missionen ist dieser kurze Planungsschritt angenehmer, als wiederholt in dieselbe Schwierigkeit zu laufen.

Die Kehrseite ist, dass ein solches System mehr Aufmerksamkeit verlangt als ein sehr geradliniges Rollenspiel. Wer einfach einsteigen, angreifen und ohne weitere Überlegung weiterspielen möchte, könnte die Zusammenstellung der Fähigkeiten als zusätzliche Arbeit empfinden. Für mich gehört sie zum Reiz, aber sie ist nicht automatisch für jeden Spielertyp ein Vorteil.

Wie ich meine Spielzeit sinnvoll einteile

Ein realistischer Alltag zeigt gut, für wen das Spiel geeignet ist. Wenn ich nur wenige Minuten zwischen zwei Terminen habe, kann ich mich zwar mit dem nächsten Schritt beschäftigen, doch ein MMORPG entfaltet seine Wirkung nicht unbedingt in einem hektischen Zwischenraum. Für eine Mission mit Handlung nehme ich mir lieber etwas Ruhe, damit ich nicht nur auf Bildschirmelemente reagiere, sondern den Abschnitt auch als Teil meiner Entwicklung wahrnehme.

Abends funktioniert das Konzept besser: Ich kann zunächst meine Fertigkeiten prüfen, danach eine passende Aufgabe auswählen und anschließend entscheiden, ob ich noch einen weiteren Abschnitt beginne. Diese Reihenfolge verhindert, dass aus einer kurzen Spielrunde ungeplant ein langer Aufenthalt wird. Für mich ist das ein nützlicher Unterschied zu Spielen, die mich fast ausschließlich über schnelle Belohnungen im Takt halten.

Wer dagegen ein Spiel für die Wartezeit sucht, sollte seine Erwartungen anpassen. Die erzählerische Ausrichtung kann ein Vorteil sein, wenn ich mich auf eine Mission konzentrieren möchte, aber sie ist weniger passend, wenn ich ausschließlich kurze, völlig unabhängige Runden bevorzuge. In diesem Fall wäre ein klassisches schnelles Mobile-Spiel wahrscheinlich die bessere Wahl.

Risiko, Belohnung und der Wert guter Vorbereitung

Die Entscheidung für eine Fertigkeitenkombination ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Sie bestimmt auch, welches Risiko ich eingehe. Eine offensive Auswahl kann sich lohnen, wenn ich eine Begegnung rasch beenden möchte. Eine vielseitigere Zusammenstellung wirkt dagegen sicherer, wenn ich nicht weiß, was im nächsten Abschnitt wartet. Diese Abwägung gefällt mir, weil sie die Belohnung nicht von der Planung trennt.

Ich würde neuen Spielern empfehlen, nicht jede neue Fähigkeit sofort als Pflichtbestandteil zu betrachten. Das Sammeln ist verlockend, doch eine größere Auswahl bedeutet nicht automatisch eine bessere Figur. Wenn ich zu oft wechsle, verliere ich den Überblick darüber, welche Kombinationen tatsächlich zu mir passen. Sinnvoller ist es, zunächst eine verlässliche Grundlage zu entwickeln und neue Möglichkeiten gezielt in Situationen zu testen, in denen ein Fehlschlag nicht den gesamten Spielfortschritt entwertet.

Genau hier liegt ein nicht ganz offensichtlicher Trade-off: Experimentieren bringt langfristig mehr Verständnis, kann kurzfristig aber die Effizienz senken. Wer eine Mission lediglich abschließen möchte, bleibt besser bei einer bewährten Auswahl. Wer dagegen die Tiefe des Spiels kennenlernen will, sollte kontrollierte Umwege einplanen. Ich empfinde diese Art von Verlust an Tempo nicht als Fehler, sondern als Preis für mehr Wissen über die eigenen Möglichkeiten.

Die In-App-Käufe verdienen ebenfalls eine nüchterne Betrachtung. Das Spiel selbst ist kostenlos, während zusätzliche Käufe über Google Play in einem Bereich von 3,99 € bis 29,99 € liegen. Ich würde deshalb vor dem ersten Kauf festlegen, welche Rolle Ausgaben für mich spielen sollen: Unterstütze ich das Spiel gelegentlich, oder erwarte ich durch einen Kauf eine Abkürzung bei jeder Entscheidung? Die zweite Erwartung kann die eigene Freude schnell beeinträchtigen, besonders wenn gerade das Planen und Entwickeln den Reiz ausmacht.

Für Eltern ist die Altersfreigabe ab 12 Jahren ein sinnvoller Orientierungspunkt. Trotzdem würde ich jüngeren Spielern nicht einfach ein Gerät überlassen, ohne vorher über Käufe und Spielzeit zu sprechen. Die Altersangabe beantwortet nicht automatisch die persönlichen Fragen der Familie. Gerade bei einem kostenlosen MMORPG ist es vernünftig, Ausgaben und Nutzung gemeinsam im Blick zu behalten.

Wann Vorsicht besser ist als Tempo

Ich spiele solche Aufgaben lieber mit einem Plan, wenn ich merke, dass eine Mission mehrere Schritte miteinander verbindet. Der häufigste Fehler wäre für mich, nur auf den unmittelbaren Fortschritt zu schauen. Eine schnelle Entscheidung kann zwar kurzfristig zufriedenstellen, aber eine schlecht passende Fertigkeitenwahl kostet später mehr Zeit als eine kurze Vorbereitung.

Ein weiterer praktischer Ansatz ist, nach einer schwierigen Begegnung nicht sofort alles umzustellen. Zuerst frage ich mich, ob wirklich die Fähigkeiten das Problem waren oder ob ich die Aufgabe einfach zu ungeduldig angegangen bin. Diese Unterscheidung verhindert, dass ich ständig neue Kombinationen auswähle, obwohl eigentlich eine ruhigere Vorgehensweise genügt hätte.

Das Spiel belohnt damit eher reflektiertes als impulsives Verhalten. Wer jeden Widerstand als Aufforderung zum sofortigen Wechsel versteht, kann sich unnötig verzetteln. Wer dagegen beobachtet, was nicht funktioniert hat, und nur eine Variable nach der anderen verändert, lernt schneller, welche Entscheidungen tatsächlich Wirkung zeigen.

Anpassung an Missionen und wechselnde Ziele

Die Anpassungsfähigkeit ist für mich der zweite große Grund, dem Spiel mehr Zeit zu geben. Das Fertigkeitensammeln wäre wenig interessant, wenn ich am Ende immer dieselbe Auswahl verwenden müsste. Sein Wert entsteht erst dann, wenn neue Aufgaben mich dazu bringen, meine bisherigen Gewohnheiten zu hinterfragen.

Ich würde deshalb nicht versuchen, eine einzige perfekte Zusammenstellung zu finden. Besser ist es, mehrere persönliche Muster zu entwickeln: eine sichere Variante für unbekannte Situationen, eine Auswahl für Aufgaben, bei denen ich Druck machen möchte, und eine flexible Zusammenstellung, wenn ich noch nicht weiß, welche Art von Herausforderung mich erwartet. Diese Einteilung ist kein kompliziertes System, hilft mir aber, das Sammeln von Fertigkeiten praktisch zu nutzen.

Ein konkreter Vorteil zeigt sich bei wiederholtem Spielen. Wenn ich eine Mission bereits kenne, kann ich nicht nur schneller handeln, sondern auch beurteilen, ob die ursprüngliche Vorbereitung wirklich gut war. Beim ersten Versuch steht die Orientierung im Vordergrund; später kann ich stärker auf Effizienz, Komfort oder ein persönliches Experiment achten. Dadurch bekommt derselbe Inhalt mehr als nur einen Durchlaufwert.

Die erzählerische Struktur macht diese Wiederholung allerdings ambivalent. Wenn ich eine Geschichte bereits kenne, fällt ein Teil der Überraschung weg. Dafür kann ich mich stärker auf Entscheidungen und Fertigkeiten konzentrieren. Wer ausschließlich neue Handlung sucht, könnte sich bei wiederholten Abschnitten schneller langweilen. Wer dagegen gerne verbessert, vergleicht und optimiert, findet darin einen zusätzlichen Anreiz.

Im Vergleich zu gewöhnlichen Rollenspielen auf dem Smartphone wirkt der Titel dadurch weniger wie eine lineare Abfolge einzelner Kämpfe. Ein klassisches Einzelspieler-Rollenspiel ist oft besser, wenn ich eine abgeschlossene Geschichte ohne langfristige Online-Ausrichtung suche. Ein sehr actionbetontes Spiel passt eher zu mir, wenn ich hauptsächlich unmittelbare Reaktion und kurze Gefechte möchte. Guild Wars® Reforged ist interessanter, wenn ich Entwicklung, Missionen und die Frage miteinander verbinden möchte, wie ich mich auf den nächsten Abschnitt vorbereite.

Was ich Einsteigern konkret empfehlen würde

Am Anfang würde ich nicht versuchen, jede Option gleichzeitig zu verstehen. Ich würde eine überschaubare Auswahl an Fertigkeiten nutzen und mir merken, welche davon zuverlässig zu meiner Spielweise passen. Danach kann ich einzelne Änderungen vornehmen und beobachten, ob eine Mission dadurch tatsächlich angenehmer wird. Dieses schrittweise Vorgehen ist hilfreicher als ein ständiges Nachahmen einer vermeintlich besten Lösung.

Außerdem lohnt es sich, die Handlung nicht zu überspringen, nur um schneller an den nächsten Fortschritt zu kommen. Die Missionen sind der Rahmen, in dem die Fertigkeiten Bedeutung erhalten. Wenn ich die Geschichte ignoriere, bleibt vom besonderen Profil des Spiels weniger übrig, und es fühlt sich eher wie ein beliebiges Aufgabenmenü an.

Für gemeinsame Spielzeiten mit Freunden oder Bekannten würde ich vorher klären, ob alle dasselbe Tempo bevorzugen. Ein Spieler, der jede Mission gründlich erleben möchte, passt nicht immer gut zu jemandem, der ausschließlich möglichst schnell vorankommen will. Diese unterschiedliche Erwartung ist kein technisches Problem, kann aber den Spaß an einem MMORPG deutlich beeinflussen.

Tiefe, die sich erst über längere Zeit zeigt

Nach den ersten Spielstunden entscheidet sich für mich, ob ein Rollenspiel dauerhaft trägt. Bei diesem Titel liegt die langfristige Motivation nicht allein darin, neue Inhalte zu sehen. Sie entsteht auch daraus, dass ich meine Entscheidungen besser verstehe und meine Fertigkeiten bewusster einsetze. Das ist eine langsamere Form von Fortschritt als ein reines Belohnungssystem, fühlt sich aber nachhaltiger an.

Die aktuelle Version ist 1.1.7. Für mich ist diese Angabe vor allem praktisch, wenn ich die App auf einem kompatiblen Gerät einordnen möchte: Als Mindestvoraussetzung wird Android 7.0 genannt. Wer ein älteres Smartphone verwendet, sollte deshalb vor der Installation prüfen, ob das eigene System diese Grundlage erfüllt. Auf einem passenden Gerät würde ich trotzdem ausreichend freien Speicher und eine stabile Verbindung einplanen, weil ein MMORPG selten die gleiche Art von Offline-Spiel ist wie ein vollständig lokales Rollenspiel.

Die Reichweite des Spiels ist bereits sichtbar: Es kommt auf über hunderttausend Installationen und erhält im Durchschnitt 4,0 Sterne aus ungefähr 3,3 Tausend Bewertungen. Das ist für mich ein nützlicher Hinweis darauf, dass es eine echte Spielerschaft gibt, aber kein Grund, die eigene Entscheidung allein darauf zu stützen. Eine durchschnittliche Bewertung sagt wenig darüber aus, ob mir das Tempo, die Missionsstruktur und die Bedeutung der Fertigkeiten gefallen.

Auch die Zahl der vorhandenen Rezensionen liegt bei rund 172. Ich lese solche Rückmeldungen eher als Ergänzung zu meinem eigenen Eindruck. Bei einem Spiel dieser Art interessieren mich besonders Hinweise auf Bedienkomfort, Fortschrittsgefühl und den Umgang mit längeren Sitzungen. Die entscheidende Frage bleibt jedoch, ob ich bereit bin, mich auf ein MMORPG einzulassen, statt nach wenigen Minuten ein abgeschlossenes Spielerlebnis zu erwarten.

Der langfristige Reiz hängt außerdem von meiner Bereitschaft ab, Entscheidungen nicht nur nach Stärke zu bewerten. Eine Fähigkeit kann nützlich sein, weil sie zu meinem Rhythmus passt, auch wenn eine andere Option auf dem Papier überzeugender wirkt. Diese persönliche Ebene verhindert, dass das Spiel ausschließlich zu einer Optimierungsaufgabe wird. Gleichzeitig muss ich akzeptieren, dass meine Lieblingslösung nicht in jeder Mission die bequemste ist.

Für wen sich der längere Horizont lohnt

Ich empfehle den Titel vor allem Spielern, die Rollenspiele gerne über längere Zeit entwickeln und dabei selbst herausfinden möchten, welche Fertigkeiten zu ihnen passen. Auch wer Missionen mit eigenem erzählerischem Gewicht schätzt, bekommt hier eher das, was er sucht, als in einem Spiel, das nur aus kurzen Kämpfen und Belohnungen besteht.

Weniger geeignet ist das Spiel für Menschen, die keine Online-Rollenspiele mögen, keine Lust auf wiederkehrende Entwicklungsentscheidungen haben oder nur ein vollständig abgeschlossenes Erlebnis für wenige Minuten suchen. Ebenso würde ich es nicht als erste Wahl nennen, wenn jemand ausschließlich spektakuläre Action erwartet. Der Kern liegt für mich in Vorbereitung, Anpassung und dem allmählichen Verstehen der eigenen Möglichkeiten.

Wer sich wegen der kostenlosen Verfügbarkeit sofort für einen Kauf entscheidet, sollte ebenfalls kurz innehalten. Kostenloser Einstieg und langfristige Zufriedenheit sind nicht dasselbe. Ich würde erst mehrere Missionen spielen, den eigenen Umgang mit Fertigkeiten beobachten und dann entscheiden, ob zusätzliche Ausgaben den persönlichen Spielspaß wirklich erhöhen. So bleibt der Kauf eine bewusste Unterstützung und keine Reaktion auf Ungeduld.

Ein guter persönlicher Test ist für mich die Frage, ob ich nach einer schwierigen Aufgabe neugierig auf eine andere Lösung werde. Wenn ich nur Frust empfinde und möglichst schnell weiterklicken möchte, passt das Spiel wahrscheinlich nicht zu meinem Geschmack. Wenn ich dagegen überlege, welche Vorbereitung beim nächsten Versuch besser funktionieren könnte, spricht das für eine längerfristige Verbindung mit dem System.

Mein strategisches Urteil

Guild Wars® Reforged ist für mich kein Rollenspiel, das seine Wirkung allein durch schnelle Belohnungen entfaltet. Seine Stärke liegt in der Verbindung aus erzählten Missionen und einem Fertigkeitensystem, das mich immer wieder zu kleinen strategischen Entscheidungen zwingt. Ich muss nicht jede Möglichkeit meistern, aber ich sollte bereit sein, meine Auswahl zu hinterfragen und mein Vorgehen an die jeweilige Aufgabe anzupassen.

ArenaNet verfolgt damit einen Ansatz, der im mobilen Bereich angenehm eigenständig wirkt. Die kostenlose Grundlage senkt die Einstiegshürde, während die zusätzlichen Käufe zwischen 3,99 € und 29,99 € für mich ein Anlass sind, das eigene Budget bewusst zu behandeln. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren, die Android-Unterstützung ab Version 7.0 und die aktuelle Fassung 1.1.7 machen die technischen und persönlichen Rahmenbedingungen klar genug, um vor dem Start eine realistische Entscheidung zu treffen.

Meine Empfehlung fällt deshalb positiv, aber gezielt aus. Ich würde das Spiel einem Freund ans Herz legen, der gerne plant, Geschichten in Missionen wahrnimmt und über längere Zeit an einer Figur arbeitet. Ich würde es nicht empfehlen, wenn schnelle, völlig unabhängige Runden oder ein rein lineares Abenteuer gesucht werden. Der entscheidende Test ist nicht, ob jede Mission sofort leicht fällt, sondern ob mich die nächste Entscheidung neugierig macht.

Wer diese Neugier mitbringt, sollte die Fertigkeiten nicht als bloße Sammlung betrachten, sondern als Werkzeug für unterschiedliche Pläne. Erst dann zeigt sich, warum die Kombination aus MMORPG, Rollenspielentwicklung und erzählerischen Aufgaben funktioniert. Für mich bleibt genau dieses Zusammenspiel der Grund, weiterzuspielen: Nicht jede Begegnung ist perfekt ausbalanciert für den eigenen Stil, aber fast jede kann Anlass sein, den eigenen Ansatz zu prüfen und bewusster in die nächste Mission zu gehen.

Highlights

  • Atmosphärische Welt mit abwechslungsreichen Gebieten und stimmungsvoller Musik.
  • Kooperatives Spiel belohnt gute Abstimmung und abwechslungsreiche Gruppenaufstellungen.
  • Viele Missionen und Nebeninhalte sorgen für langfristige Beschäftigung.
  • Taktische Kämpfe bieten auch erfahrenen Spielern anspruchsvolle Herausforderungen.
  • Die überarbeitete Präsentation wirkt moderner
  • ohne den Seriencharme zu verlieren.

Einschränkungen

  • Der Einstieg kann durch komplexe Systeme und wenig Erklärungen überfordern.
  • Für spontane Partien ist man häufig auf aktive Mitspieler angewiesen.
  • Einige Inhalte wirken im Vergleich zu aktuellen Online-RPGs technisch veraltet.
  • Fortschritt und Belohnungen fühlen sich stellenweise langsam oder repetitiv an.
  • Eine stabile Internetverbindung ist für das Spielerlebnis zwingend erforderlich.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Guild Wars® Reforged und worum geht es in diesem Spiel?

Guild Wars® Reforged ist eine überarbeitete Version des bekannten Online-Rollenspiels, die das ursprüngliche Spielerlebnis mit moderner Präsentation und technischen Verbesserungen verbindet. Im Mittelpunkt stehen die Erkundung einer weitläufigen Fantasy-Welt, taktische Kämpfe, umfangreiche Missionen und die Entwicklung eines individuellen Charakters. Je nach Spielmodus können Nutzer allein, mit Gefolgsleuten oder gemeinsam mit anderen Spielern antreten.

Ist Guild Wars® Reforged kostenlos spielbar oder entstehen zusätzliche Kosten?

Vor dem Download sollte geprüft werden, welche Version und Plattform angeboten wird, da sich Geschäftsmodell und verfügbare Inhalte unterscheiden können. Das Basisspiel kann möglicherweise kostenlos zugänglich sein, während Erweiterungen, optionale Gegenstände oder zusätzliche Dienste kostenpflichtig sind. Außerdem kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Lesen Sie deshalb die Angaben im jeweiligen App Store und achten Sie auf mögliche In-App-Käufe.

Benötigt Guild Wars® Reforged eine dauerhafte Internetverbindung?

Guild Wars® Reforged ist grundsätzlich auf Online-Funktionen ausgelegt. Für die Anmeldung, den Zugriff auf Charaktere, die Synchronisierung des Spielfortschritts und Mehrspieleraktivitäten wird normalerweise eine stabile Internetverbindung benötigt. Ohne Verbindung können bestimmte Inhalte möglicherweise nicht gestartet oder gespeichert werden. Wer unterwegs spielt, sollte außerdem den mobilen Datenverbrauch berücksichtigen und bei längeren Sitzungen möglichst WLAN verwenden.

Welche Geräte und technischen Voraussetzungen werden für Guild Wars® Reforged benötigt?

Die benötigten Voraussetzungen hängen stark davon ab, ob Guild Wars® Reforged auf Android, iOS oder einer anderen unterstützten Plattform verwendet wird. Vor der Installation sollten Betriebssystemversion, freier Speicherplatz, Prozessorleistung und Arbeitsspeicher mit den Angaben im offiziellen Store verglichen werden. Da überarbeitete Grafik und Online-Funktionen das Gerät stärker beanspruchen können, sind aktuelle Geräte und eine ausreichend schnelle Verbindung empfehlenswert.

Ist Guild Wars® Reforged für Anfänger geeignet und wie schwierig ist der Einstieg?

Der Einstieg kann auch für neue Spieler gelingen, allerdings bietet Guild Wars® Reforged viele Systeme, Klassen, Fähigkeiten und taktische Entscheidungen. Gerade am Anfang kann die große Auswahl etwas überwältigend wirken. Es lohnt sich, die Einführung aufmerksam zu spielen, verschiedene Fertigkeiten auszuprobieren und die eigene Zusammenstellung schrittweise anzupassen. Wer sich Zeit nimmt, wird mit zunehmender Erfahrung deutlich sicherer und erfolgreicher.

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ArenaNet
Veröffentlicht
17.06.2026

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